Was heißt eigentlich Diakonie?

Als diakonisches Unternehmen zieht sich das Wort zieht sich durch das Oberlinhaus. Aber was verbirgt sich genau dahinter?

Diakonie – der Dienst am Menschen

Vielleicht wussten Sie es schon: Der Begriff „Diakonie“ kommt aus dem Altgriechischen und heißt „Dienst“, Dienst am Menschen.

Gleichzeitig ist der Begriff „Diakonie“ aber auch die Kurzform für die Diakonischen Werke und deren soziale Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Katholischen Kirche sind die sozialen Einrichtungen zusammengefasst unter dem Dach der „Caritas“.

Das Zeichen der Diakonie ist das Kronenkreuz

Vielen ist es ein Begrifft; sie kennen aber die Bedeutung nicht. Das Zeichen wurde gebildet aus der Verbindung der Anfangsbuchstaben der Inneren Mission. Johann Hinrich Wichern, deutscher Theologe des 19. Jhd., Lehrer, Begründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche und Gefängnisreformer, verstand unter dem Begriff Innere Mission die christliche Liebestätigkeit als eine christliche Erneuerungsbewegung und unter Diakonie die Armenpflege. Die Innere Mission ging 1957 im Diakonischen Werk auf.

Das „I“ bildet den Längsbalken und das unziale „M“ (eine alte Handschrift, mit gerundeten, häkchenlosen Buchstaben, wahrscheinlich aus älteren römischen Schriftzeichen stammend) bildet mit seinen Aufbauten den Querbalken. Das Kreuz ist ein Hinweis auf Not und Tod, die Krone hingegen verweist auf Hoffnung und Auferstehung. Beide Elemente als Verbindung sollen die Zuversicht wecken, dass der Glaube an Jesus Christus Not und Tod überwinden kann.